Samos

Samos

Wenn Griechenland „Gottes Liebesaffäre mit dem Planeten Erde“ ist (Irving Stone), dann ist Samos sicher seine Morgengabe.

Samos ist die acht größte griechische Insel. Sie liegt in der Ostägäis. An ihrer Südwestseite ist sie knapp 1600 Meter von der Türkei entfernt. In Posidonio wirkt das Hafenbecken wie ein Bergsee in den Alpen, Kap Mykale ist zum Greifen nah.Samos besitzt mit dem Kerkeris-Massiv im Westen eines der höchsten Gebirge Griechenlands. Sein höchster Gipfel, Viglia, erhebt sich 1433 Meter über den Meeresspiegel. Das Ampelos-Gebirge ist das Zentral-Massiv der Insel, mit maximal 1150 Metern nicht ganz so hoch. Wegen der hohen Gebirge können sich die Wolken gut abregnen, die Insel ist deswegen sehr wasserreich.

Samos misst maximal 43 km in der Ost-West-Richtung, und bis zu 19 km in der Nord-Süd-Ausdehnung. Hierbei bedeckt es eine Fläche von 468 km² und bietet rund 34.000 Einwohnern Platz und Existenz. Die Insel erinnert in der Form an einen Delfin, der Richtung Italien schwimmt.

Haupterwerbsquellen sind die Landwirtschaft mit Fischfang und die Kleinindustrie. An dritter Stelle folgt der Tourismus mit seinen Arbeitsplätzen im Gastgewerbe.

Touristisch ist Samos gut erschlossen, das Straßennetz ist gut ausgebaut und asphal­tiert. Die Straßenschilder sind meistens zweisprachig, wie auch die Speisekarten in den Tavernen und Restaurants i.d.R. mehrsprachig sind.

Neben dem Weinanbau spielt in der Landwirtschaft auch der Olivenbaum eine große Rolle, ins­besondere sein Endpro­dukt, das erstklassige Olivenöl. Es finden sich aber ebenso Südfrüchte auf der Insel. Die Orangen aus Mitilini sollen angeblich die besten Griechenlands sein. Nicht zu ver­gessen natürlich die Kräuter und der Honig, welche ebenfalls von herausragender Qua­lität und einzigartigem Geschmack sind. Alle landwirtschaftlichen Produkte, sowie die Ergebnisse des regionalen Fischfangs, wer­den auf der Insel direkt verarbeitet und meist auch dort verbraucht.