Nemea Winery SC P.G.I ASSYRTIKO trocken13% alc 0,75 l

Artikelnummer: 20201065

Freundlicher Neuankömmling aus Thira auf der Peloponnes

Kategorie: Weißwein und Retsina


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Rebsorte: Assyrtiko 
Jahrgang: 2019
Alkohol: 13% vol
Herkunft: Nemea, Peloponnes
Ausbau:  Edelstahl
Verschluss: geschmacksneutraler Kunststoffstopfen
Charakter: erst präsent, dann der Hammer
Allergene: enthält Sulfite

So langsam bin ich der Überzeugung, Koutsodimos, die jetzt unter Nemea Winery firmieren, sind in ihren Möglichkeiten etwas eingeschränkt. Sie können einfach keinen schlechten Wein produzieren. Im Ernst. Signature Collection ist die Premium-Klasse ihrer Weine. Eigener Weinberg, eigene Reben, eigener An- und Ausbau. Regional typisch für die Peloponnes, also ein roter Agiorgitiko (Nemea) und ein weißer Moschofilero (Manitinea). Als ich im letzen Jahr, also 2020, über die Neufirmierung informeirt wurde dachte ich noch, na gut "Raider heißt jetzt Twix" und Koutsodimos also Nemea Winery, und die Weine sind unter anderem Namen gruppiert, Signature Collection statt K!. Hat sich auch für Nemea und Mantinea bewahrheitet, gleicher, guter(!) Wein im neuen Label. Aber was soll in der erlauchten Runde ein Assyrtiko, doch eher auf Santorin beheimatet. Fige!

Durch die Unaufmerksamkeit eines Verpackers, Absicht möchte ich hier nicht vermuten, bekam ich jetzt  in der aktuellen Lieferung Manitnea eine Kiste Assyrtiko zugespielt. Ich habe ihn probiert und möchte Jake Blues aus Blues Brothers ziteren -Siehst Du das Licht?!- Ich entschuldige mich, dass ich Ihnen und Euch (und mir!) den Wein fast vorenthalten hätte.

Sorry für die Vorgeschichte, aber das musste sein, Wein ist - vor Allem, Emotion

Goldene Farbe, sonst nix. Leicht gekühlt in der Nase dezent fruchtig, nicht aufdringlich, nicht komplex. Auf dem Weg in den Mund steigen dann schon intensivere Aromen auf, angekommen eine kleine Geschmacksexplosion. Mehr Frucht, Pomeranze und Blutorange, leichte Bitternoten, wie Limonenschale als Fundament. Beim ersten Schluck zunächst verschwunden, dann taucht das Aroma wieder auf. Mein Vater nannte so Erfahrungen "Ein Maul voll Geschmack" - Despektierlich? Vielleicht, aber zutreffend. Ein echter, genialer Assyrtiko, ohne die sonst vorherschende Säure. Jahrgang 2019, Anfang 2021 verkostet. Ich vermute, in 2 bis 3 Jahren ist die leichte Bitternote einer extremen Fruchtigkeit gewichen.

Versprochen, ich besorge Nachschub


Inhalt: 0,75 l

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